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Die Turniertradition des FVL aus den 70 - er Jahren aufgreifend, als der FVL Gastgeber von C-Junioren mit so klangvollen Namen wie Bayern München, Schalke 04, Grashoppers Zürich und Bor. Mönchengladbach war, hatte der damalige A-Jugendtrainer Michael Steidl die Idee ein Hallenturnier für A-Jugendliche auf die Beine zu stellen. Beim damaligen Jugendleiter Wolfgang Elvert bedarf es nicht viel Überzeugungskraft um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

 

An eine Juniorenbundesliga dachte im Jahre 1986 noch niemand. Die Verbandsliga war die höchste deutsche Spielklasse.

16 Mannschaften folgten am 21.12.1986 dem Ruf des FVL in die Realschulsporthalle( darunter der SV Waldhof, SV Kuppenheim, ASV Landau, VFB Gaggenau. Die Mannschaft des FVL konnte überraschend ins Finale vordringen, war da aber gegen Ph. Bellheim ohne Chance.

 

Im Jahr darauf nahm erstmals der Karlsruher SC in Linkenheim teil. Turniersieger wurde der SV Kuppenheim.

 

In den nächsten Jahren entwickelte sich das Turnier stets weiter ,der Einzugsbereich der teilnehmenden Mannschaften wurde von Jahr zu Jahr grösser.

 

Um die Spielstärke zu erhöhen entschloss man sich 1993 das Teilnehmerfeld auf 10 Mannschaften zu begrenzen.

 

1995 begann die grosse Zeit des Traditionsvereins Karlsruher FV( dt. Meister 1910)

Unter dem leider zu früh verstorbenen Werner Titze gelang dreimal in Folge der Turniersieg. KSC, Kickers Offenbach, Waldhof Mannheim, Stuttgarter Kickers waren in dieser Zeit die prominentesten Teilnehmer.

 

1997 spielte der Wettergott dem FVL übel mit. Schnee und Glatteis am Sonntag morgen

sorgten dafür, dass zwei Mannschaften nicht anreisen konnten und brachten die Veranstalter gehörig ins Schwitzen. In Windeseile musste ein neuer Turnierplan mit acht Teilnehmern nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ erstellt werden.

 

1998 wurde erstmals mit Rundumbande gespielt. Diese Maßnahme verfehlte ihre Wirkung nicht: Das Teilnehmerfeld wurde stetig besser. Mit Bohemians Prag wurde das

Turnier „international“. Die Spieler aus der goldenen Stadt setzten sich bei ihrer ersten Teilnehmer gegen Konkurrenten wie KSC, K. Stuttgart, Mainz 05, K. Offenbach, Darmstadt 98 durch.

 

1999 fanden Mannschaften wie VFB Stuttgart, 1.FC Nürnberg, SC Freiburg, E. Frankfurt den Weg nach Linkenheim. Spieler wie Björn Schlicke, Jermaine Jones sind heute feste Grössen im Profifußball.

Auch die Medien wurden auf unser Turnier aufmerksam. TV Baden, SDR und die Welle Fidelitas berichteten aus der Realschulsporthalle.

 

2000 nahm als erste Mannschaft aus Skandinavien der Klub des Uefa- Präsidenten Johannsen AIK Stockholm teil. Dies war der Beginn einer Freundschaft zu dem Uefa-lizenzierten Spielevermittler Henrik Niss aus Kopenhagen ,der seitdem Mannschaften aus ganz Europa nach Linkenheim vermittelt. Der Club aus Nürnberg mit den heutigen

BL- Spielern Andreas Wolf und Thomas Paulus gewann das Finale mit 3:0 gegen E. Frankfurt mit Jermaine Jones, Giuseppe Gemiti und Mimoun Azaough.

 

Im Jahr 2000 wurden die Altersklassen im Jugendbereich neu strukturiert , sodass seitdem U 19 Mannschaften um den Turniersieg spielen.

 

Im Jahr 2001 war man gespannt auf das erstmalige Auftreten von AB Kopenhagen und Racing Strassburg. Doch die Akzente setzte der VFB Stuttgart mit Kevin Kuranyi und Wyatcheslav Hleb. Im Endspiel hatte erneut E.Frankfurt das Nachsehen.

Der regionale Fernsehsender TV Baden und mehrere Radiosender berichteten erneut aus Linkenheim.

 

Ein Jahr später 2002 stellten sich mit Malmö FF (Schweden) ,dem FC Luzern (Schweiz)

und aus Deutschland dem FC St. Pauli und dem TSV 1860 München in Linkenheim vor.

Doch der Turniersieg blieb in der Region. Der KSC schlug im Endspiel E.Frankfurt .

Die Hessen brachten das Kunststück fertig dreimal in Folge auf Platz zwei zu landen.

 

Im Jahr 2003 konnte ein Newcomer den Turniersieg davontragen. Herfölge BK aus Dänemark kam ,sah und siegte. Finalgegner war  Luzern mit dem früheren Schweizer

Nationaltorwart Roberto Böckli an der Bande. Dritter wurde Sturm Graz mit Trainer

Markus Schupp (Profi in Kaiserslautern und Bayern München, Trainer in Burghausen).

Ebenfalls erstmals dabei , aber nur auf Platz 9 Young Boys Bern .

 

Gleich vier neue Gesichter konnten die Verantwortlichen den Zuschauern in der bis auf den letzten Platz gefüllten Sporthalle im Jahre 2004 präsentieren. Neben den beiden Finalisten Al. Aachen und 1.FC Kaiserslautern  traten aus Schweden Trelleborgs FF und aus Kroatien Din. Zagreb erstmals in Linkenheim an.

Der regionale Fernsehsender RTV präsentierte seine Sportsendung aus Linkenheim.

 

Durch die Teilnahme von Honved Budapest verschwand 2005 mit Ungarn ein weiterer weisser Fleck von der Teilnehmerlandkarte. Ebenfalls neu dabei aus Österreich Austria Wien, Bröndby IF Kopenhagen und Rot –Weiss - Essen , die auch den Turniersieg davontrugen. Damit gewann zum zweiten Mal in Folge eine Mannschaft bei der ersten Teilnahme das Turnier.

 

Im WM-Jahr 2006 wurde der Indoor-Cup erstmals mit 12 Mannschaften an zwei

Turniertagen ausgetragen. Erstmals dabei waren aus Österreich SK Rapid Wien,

Aarhus GF aus Dänemark , Helsingborgs IF aus Schweden und der FC St.Gallen aus

der Schweiz. Die Eidgenossen schafften es auf Anhieb bis ins Finale, mussten hier jedoch

dem 1.FC Kaiserslautern den Turniersieg überlassen.

In einem Einlagespiel traf eine Jako-Auswahl gespickt mit Ex-Nationalspielern wie Matthias Herget und Frank Mill auf  die KSC- Allstars.

Wie in den Vorjahren war erneut RTV vor Ort und berichtete zweimal aus Linkenheim.

 

Im Oktober 2006 fand unser Turnier Aufnahme in die International Football Tournament Organisation ( IFTO), einer Vereinigung von Turnieren und Fussballagenten aus Deutschland, Holland, Dänemark, Schweiz, England und Japan.

    

Aalborg BK aus Dänemark, der Hamburger SV und der VFL Wolfsburg hießen die Vereine ,die 2007 mit ihren Nachwuchsteams erstmals in Linkenheim teilnahmen.

Für die Wölfe lief es dabei nicht so gut (nur Platz 12),der HSV hingegen belegte auf Anhieb Platz 2 hinter dem TSV 1860 München. Insgesamt waren 2007 nicht weniger als 32 Nationalspieler beim Indoor- Cup aktiv. Auch konnten in diesem Jahr erstmals Tickets im Internet bestellt werden, wovon die Besucher regen Gebrauch machten.

 

2008 waren Hannover 96 und der FC Winterthur aus der Schweiz die neuen Gesichter

beim Indoor-Cup. Den Turniersieg sicherte erstmals der FSV Mainz 05 vor dem Karlsruher SC. Alfred Reindl ,der wohl weltbeste Fußballakrobat, gab ein Gastspiel

in Linkenheim und begeisterte die zahlreichen Zuschauer.

Das regionale Fernsehen (RTV) und diverse Radiosender berichteten wie in den Vorjahren aus Linkenheim.

 

Ein Jahr später im Januar 2009 hatten wir mit Luton Town erstmals Gäste aus England

in Linkenheim. 1899 Hoffenheim und den FC Midtjylland aus Dänemark durften wir ebenfalls zum ersten Mal beim Indoor-Cup begrüßen. Den Turniersieg sicherte sich zum zweiten Mal der 1.FC Kaiserslautern vor Mainz 05.

 

Seit 1999 konnten wir 43 Mannschaften aus zehn Ländern in Linkenheim begrüßen.

Warum die Mannschaften so gerne wiederkommen brachte Henrik Niss anlässlich eines seiner Besuches beim Indoor-Cup auf den Punkt:“ Dieses Turnier gehört zu den Top-Veranstaltungen in Deutschland. Die Organisatoren arbeiten sehr akribisch , alle

sind sehr freundlich und geben sich unheimlich viel Mühe. Die getroffenen Vereinbarungen mit den Vereinen werden ganz genau eingehalten, das ist heutzutage sehr wichtig.“

 

Auch das Umfeld des Turniers ist in den Jahren mitgewachsen. Längst wird das Essen für die Mannschaften in der Realschule zubereitet, die Unterbringung erfolgt in Hotels

und für jede Mannschaft steht während des Aufenthalts in Linkenheim ein eigener Betreuer zur Verfügung.

Während der Turniertage treffen sich Trainer und Offizielle zum lockeren Gespräch im

Vip- Raum ,für die Spieler stehen extra Sitzplätze im Innenraum der Halle zur Verfügung.

Wenn auch die Realschulsporthalle aufgrund seiner begrenzten Räumlichkeiten ihre Grenzen hat, so sollen sich unsere Gäste trotzdem rundum wohlfühlen.

 

Immer wieder trugen attraktive Einlagespiele zum Gelingen des Turniers bei.

Promis wie Weltmeister Guido Buchwald , Frank Mill, Matthias Herget, Rainer Schütterle, Burkhard Reich, Gunther Metz , Michael Harforth, Kanu –Olympiasieger Detlev Hofmann ,unser Bürgermeister Günther Johs traten gegen Presseauswahl, KSC- Freundeskreis, FVL-AH , Sponsorenauswahl usw. gegen das runde Leder.